Ein weiteres Ziel unserer Reise waren die Wasserfälle von Ouzoud. Hier haben wir einmal auf einem "Zeltplatz“ übernachtet den man eigentlich nicht als solchen bezeichnen kann.
Der Pächter des Platzes hat uns zwar versprochen das es hier auch fließend Wasser gibt, was er aber damit meinte war ein kleines Rinnsal, der wohl eher zufällig durch das Grundstück führte. Er versprach uns auch Affen, die angeblich hier jeden Morgen aufkreuzen. Aber
Davon haben wir leider keine zu Gesicht bekommen.
Von dem Kloset, welches es dort gab will ich lieber nicht erzählen, denn dieses sah sehr
Südländisch aus.
Aber ein Renner war der Feigenschnaps, den wir dort erstanden haben. Nicht lecker aber sehr eindrucksvoll. Bis weit in den frühen Vormittag hinein. Aber zum mixen super lecker!!.
Wie immer mußten wir auch hier mit dem Pächter vor unserer Abreise einen Tee in seinem
Teppichladen trinken. Kaufen soll man dort natürlich auch was, da nur bei ihm alles echt
und besonders wertvoll ist und das wie immer zu super guten Preisen. Sommerschlußverkauf auf marokkanisch halt.

kennengelernt, als unsere Weinreserven fast zu ende waren. Wir haben uns also bei einem echten
Notfall kennengelernt. Von links nach rechts: Omar, sein Frau, Sandra, die Haushälterin. Nicht auf dem
Bild ist das Baby von Omar und seiner Frau plus meine Wenigkeit.
Omar haben wir kennengelernt als wir an einem kleinen Kiosk waren und nach Wein gefragt haben. Er saß zu diesem Zeitpunkt an einem kleinen Tisch daneben und hat sich gleich angeboten mit ihm in die Stadt zu fahren um dort Wein zu holen. Gesagt, getan !.
Ich bin dann mit ihm in der Stadt Wein holen und mußte im Anschluß daran gleich mit ihm nach Hause gehen um etwas zu essen. Da es dann alles etwas länger gedauert hat als geplant,
wartete Sandra ebenfalls länger als geplant auf dem Zeltplatz. Es dauert eben bis man der Oma, der Frau der Haushälterin vorgestellt wird. Nach dem Essen gab es dann noch Kaffee.
Übrigens, wenn man keine Lust hat was zu essen, teilt man einfach mit das man eine Verabredung auf dem Zeltplatz zum Essen hat und Leute auf einen warten. Das ist eine gute Ausrede, da man dort die Aussage: Ich habe keine Zeit nicht so ganz nachvollziehen kann.
Abgesehen davon ist das im Urlaub wohl auch generell schwierig zu begründen.
Aus diesem Anlaß heraus waren Sandra und ich dann zwei Tage später bei ihm zum Essen eingeladen. Dabei entstand auch dieses Bild.
Am gleichen Abend waren wir dann noch auf dem Campingplatz ( nähe See ) auf einer privaten Party eingeladen. Kann nur sagen extrem geil !!. Es waren insgesamt sechs Leute anwesend
Inclusiv uns. Bier hatten die Gastgeber dabei gehabt und zum Schluß ging dann auch noch der Rest von unserem guten Feigenschnaps drauf. Na ja, irgendwann ist alles zu Ende.
Auch unsere Reise sollte sich nun dem Ende neigen. Danach haben wir noch zwei Tage am Atlantik verbracht, bevor wir auf die Fähre in Tanger gefahren sind.
Zum Abschluß will ich noch sagen. Der Urlaub war von A – Z ein schöner
Urlaub. Das Ganze ist aber meiner Meinung abhängig davon.
-ob man sein Auto so weit entsprechend vorbereitet hat. (eine Garantie gibt es natürlich nicht)
-mit welchen Leuten man unterwegs ist, denn teilweise ist es dort sehr sehr warm und zum Pisten fahren sei gesagt, 50 km in zehn Stunden bei 40 C und das auf einer Steinpiste ist auch nicht Jeder-manns Sache.
Man sollte auch nicht gleich nervös werden wenn man sich mal festfährt oder die Orientierung verliert.( was aber eher zum Thema Vorbereitung gehört ) Denn ,wenn man genug Wasser hat und kann einfach einige Tage am Auto warten, kommen mit Sicherheit Nomaden vorbei die einen nicht verhungern lassen.